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- Hl. Goar, Kirchenpatron (Hauptaltar links, dargestellt mit Kind)
- Der hl. Goar war Priester. Er kam aus Frankreich und ließ sich als Einsiedler am Rhein nieder in der Nähe der Loreley. Wo heute das Städtchen St. Goar steht, war seine Klause. Goar war sehr gastfreundlich, weshalb er auch der Patron der Gastwirte wurde. Goar wurde bei seinem Bischof beschuldigt, er habe ein Verhältnis mit einer Frau, und habe ein uneheliches Kind (die Darstellung in der Kirche). Er musste sich vor dem Bischof in Trier verantworten. Im Bischofshaus zog er seinen Mantel aus und hängte ihn an einem Sonnenstrahl auf. Die Legende berichtet, dass der Mantel am Sonnenstrahl hängen blieb, was seine Unschuld bedeutete.
(Schön abgebildet auf dem Grundstein des Pfarrheimes!)
Goar starb wahrscheinlich am 6. Juli 611. Gedenktag 6. Juli - Hl. Wendelinus (Hauptaltar rechts, dargestellt mit Kuhkopf)
- Er lebte in der 2. Hälfe des 6. Jhd. und zwar als Einsiedler in einem Waldgebiet des heutigen Bistums Trier. Die Legende sagt, er sei ein iroschottischer Königssohn gewesen, der seine Heimat verliess und Einsiedler und Hirte wurde. Später sei er dann Priester geworden und wurde Abt des Benediktinerklosters Tholey. Er wird (als Hirte) von der ländlichen Bevölkerung sehr verehrt (Patron gegen Viehseuche). Gedenktag 20. Oktober
- Hl. Bartholomäus (dargestellt mit Buch)
- Er gehörte zu den 12 Aposteln Jesu. Nach der Auferstehung Jesu zog Bartholomäus als Wanderprediger durch Armenien, Indien und Mesopotamien und verkündete das Evangelium. Berühmt wurde er durch seine Fähigkeit, Kranke und vor allem Besessene heilen zu können. Er starb als Märtyrer in Syrien. Sein Grab ist in Rom (Tiberinsel). Gedenktag 24. August
- Hl. Nicetius (dargestellt mit Bischofsstab)
- Er lebte im 5 Jh., war Bischof von Trier und Zeitgenosse des hl. Goar.
Gedenktag 5. Dezember - Schmerzensmutter Maria (dargestellt mit Schwert in der Brust)
- Als Jesus im Tempel dargestellt wurde, war es der greise Simeon der Maria prophezeihte, ein Schwert der Schmerzen würde die Seele Mariens durchdringen. Wir kennen die sieben Schmerzen Mariens, die schon mit der Geburt Jesu im Stall und mit der Flucht nach Ägypten begannen. Am Endes des Lebens Jesu sah ihn Maria auf dem Kreuzweg; sie stand unter dem Kreuz, als Jesus starb. Sie ist die Schmerzensmutter, die „Dolorosa“, die Leidende.
Gedächtnis der Schmerzen Mariens 15. September - Hl. Josef (Seitenaltar – dargestellt mit dem Jesuskind)
- Er war der Bräutigam der Gottesmutter Maria und Nährvater Jesu. geboren in Nazaret. Durch Papst Pius IX. wurde er im Jahr 1870 zum Schutzpatron der ganzen Kirche erhoben. Der hl. Josef gehört zu den meistverehrten Kirchengestalten überhaupt.
- Schutzengel
- Engel sind Boten Gottes, vermitteln zwischen Gott und den Menschen. Sie schützen und trösten. Der Schutzengel ist der persönliche Begleiter eines jeden Menschen, der ihn zu Gott führen will. Seit dem 17. Jh. hat man ihm ein eigenes Fest gewidmet: 2. Oktober
- Erzengel Michael (dargestellt mit Schwert und Waage)
- Der Name „Michael“ bedeutet: Wer ist wie Gott?
Der hl. Michael ist einer der vornehmsten Erzengel, er ist der glorreiche Besieger Luzifers und seiner Anhänger. Michael war der mutige Verfechter Gottes, als Engel sich gegen Gott erhoben, die dann von Gott verstoßen wurden. Sie wurden zu Gegnern Gottes, zu Teufeln. Michael wurde schon sehr früh im christlichen Volk hoch verehrt. Er ist der Beschützer der Kirche Gottes und des christlichen Volkes gegen die Gewalten der Hölle.
Gedenktag 29. September
- Antonius (dargestellt mit Kind auf dem Arm)
- Er ist am 15. August 1195 in Lissabon geboren und wurde zunächst Priester bei den Augustinerchorherren. Später ging er zu den Franziskanern. Er wirkte in Südfrankreich und in Italien. Im Kloster Padua schrieb er einen Teil seiner Predigten nieder. Hier starb er am 13. Juni 1231. Seine letzten Worte waren: „Ich sehe meinen Herrn.“ Gedenktag 13. Juni
- Johannes Nepomuk (dargestellt mit Kreuz)
- Er ist geboren um 1350. Er war Priester und Generalvikar in Prag. Die Legende berichtet, Nepomuk wurde von König Wenzel in die Moldau geworfen und ertränkt, weil er nicht verriet, was die Königin bei ihm gebeichtet hat. Er wird darum oft auf Brücken als Heiligenfigur aufgestellt. Gedenktag 16. Mai
- Pieta (Turmkapelle)
- Die Schmerzensmutter. Diese Kapelle lädt zu Gebet und Meditation ein.
- Hl. Elisabeth (dargestellt mit Krug, Brot und Rosen)
- Sie kam als ungarische Königstochter bereits als vierjährige an den Hof des Grafen von Thüringen und heiratete mit 14 Jahren den Grafen Ludwig, den sie über alles liebte. Sie stellt ihr ganzes Leben in den Dienst der Armen und Kranken. Nach dem Tod Ludwigs wird sie von der Wartburg vertrieben und gründet in Marburg ein Hospital. Im Alter von 24 Jahren stirbt sie am 17. Nov. 1231.
Die hl. Elisabeth ist unsere 2. Bistumspatronin. Gedenktag 19. November
- Hl. Bonifatius (dargestellt mit Stab und durchstoßenem Buch)
- Apostel der Deutschen und Patron des Bistums Fulda.
Er kam 672 in England zur Welt und wurde auf den Namen Winfried getauft. Er wurde im Kloster erzogen und trat dem Benediktinerorden bei. Er verspürt den starken inneren Wunsch Missionar zu werden und erhält von Papst Gregor II 719 den Missionsauftrag für Germanien und den Namen Bonifatius. Er errichtet Klöster als Zentren seiner Missionsarbeit, so auch in Fulda. Am 5. Juni 754 wird Bonifatius bei Dokkum von heidnischen Friesen erschlagen und danach in seiner Lieblingsgründung, dem Kloster Fulda begraben.
Gedenktag 5. Juni
- Hl. Petrus, Apostel (dargestellt mit Buch und Schlüssel)
- Petrus hieß ursprünglich Simon und war verheiratet und lebte als Fischer am See Genezareth. Jesus berief ihn zu seinem Apostel und sagte zu ihm „Du bist Petrus der Fels, und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen.“ Durch diese Worte wurde Simon zu Petrus und später zum ersten Oberhaupt der Kirche, zum ersten Papst. Er wird im Jahr 64 von Kaiser Nero gefangen genommen und zum Tod am Kreuz verurteilt. Auf seinen Wunsch hin wird er mit dem Kopf nach unten gekreuzigt, weil er nicht würdig sei, wie Jesus Christus zu sterben. Über seinem Grab wurde das größte Gotteshaus der Welt, der Petersdom gebaut.
Sein Gedenktag ist gemeinsam mit dem Apostel Paulus der 29. Juni.
- Hl. Apollonia (dargestellt mit Zange und Zahn)
- Sie wurde im 2. Jh. in Alexandria in Ägypten geboren und hatte bereits ein hohes Alter erreicht, als sie von brutalen Heiden gefangen genommen und erschlagen wurde. Sie wird oft mit Zange und Zahn dargestellt als Hinweis darauf, dass ihr bei ihrer Ermordung alle Zähne ausgeschlagen wurden. Sie gilt als Patronin der Zahnärzte. Gedenktag 9. Februar
- Hl. Blasius (dargestellt mit zwei gekreuzten Kerzen)
- Er war Bischof in Armenien. Zur Zeit der Verfolgung hatte er sich in eine Berghöhle zurück-gezogen, weil er glaubte, so besser den Gläubigen dienen zu können. Er wurde aber entdeckt und vor den römischen Statthalter geschleppt. Zuerst kam er ins Gefängnis, dort soll er einen Knaben vor dem Erstickungstod gerettet haben, weil dem Jungen eine Fischgräte im Hals stecken geblieben war. Gedenktag 3. Februar
- Hl. Valentin (dargestellt mit Kind)
- Auch Valentin war ein Bischof der frühen Kirche. Er lebte in Italien. 268/269 erlitt er den Märtyrertod wegen seines Glaubens. Valentin gilt als Patron gegen „fallende“ Krankheit und Ohnmachtsanfälle und wird auch angerufen für eine gute Heirat. Gedenktag 14. Februar
- Hl. Nikolaus (dargestellt mit Buch und Goldkugel)
- Nikolaus war wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 4. Jh. Bischof von Myra. Über sein Leben wissen wir nicht viel. Die Legende berichtet von seiner großen Wohltätigkeit gegen Armut und Leid. Bischof Nikolaus wird auch als besonderer Freund der Kinder verehrt.
Gedenktag 6. Dezember
- Guter Hirte (dargestellt mit Schaf auf dem Rücken)
- Jesus sagt: „Ich bin der gute Hirte“. Der gute Hirte geht dem verlorenen Schaf so lange nach, bis er es findet. So geht Jesus den Menschen nach, er will alle zum Vater führen. Der letzte Weg Jesu war sein Weg zum Kreuz und da noch die Bitte: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
- Hl. Rochus (dargestellt mit Pestbeule und Hund)
- Er wurde um 1295 in Norditalien geboren. Er verschenkte sein Vermögen an die Armen, pilgerte nach Rom und pflegte dort Pestkranke. 1320 wurde er selbst auf der Rückreise in Piacenza von der Pest befallen. Nach wunderbarer Heilung kehrte er in seine Heimatstadt Montpellier zurück, wurde dort als Spion eingekerkert und starb 1327 im Gefängnis.
Gedenktag 16. August - Anna Selbdritt
- Von den Eltern Mariens gibt es kaum Überlieferungen. Das zweite Vatikanische Konzil legte die Gedenktag von Joachim und Anna, zusammen auf einen Tag, den 26. Juli. Die hl. Anna wird häufig mit Maria und dem Jesuskind (Anna Selbdritt) dargestellt. Gedenktag 26. Juli
- Hl. Maria – Seitenaltar
- Bekrönte Gottesmutter mit dem Jesuskind auf dem Arm, Zepter in der Hand, auf einer Kugel stehend mit Halbmond zu Füßen.
- Hl. Katharina (dargestellt mit zerbrochenem Rad)
- Sie soll zur Zeit des Kaisers Maxentius (305 – 312) in Alexandrien das Martyrium erlitten haben. In einem Gespräch mit 50 heidnischen Gelehrten soll sie diese zum Glauben bekehrt haben, darum wurde sie zum Tode verurteilt durch das Rad. Da das Rad zerbrach, wurde sie enthauptet. Gedenktag 25. November
